Das Frühjahr


Es fehlt eigentlich nur noch ein nationales Wochenende und dann ist das OL-Frühjahr 2018 wieder vorbei. Ein guter Grund eine kleine Bilanz zu ziehen, die durchaus als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden kann. Insgesamt gab es heuer bei den 5 im Frühjahr ausgetragenen nationalen Meisterschaftsläufen 5 Medaillen für unsere LäuferInnen und zwar 2 x Silber durch Simon BALLIK bei der ÖM Nachwuchs in der H-12 und Herta PAMLITSCHKA bei der ÖM Senioren in der D 55- und 3 x Bronze durch Marius POIRSON bei der ÖM Nachwuchs in der H18Elite, Meinrad HUEMER bei der ÖM Senioren in der H 65- und durch die H40- Mannschaft (mit BALLIK / PUCHEGGER / SRB) bei der ÖM Mannschaft. Und es hätten noch mehr werden können, wenn man die 3 vierten und die 5 fünften Plätze bedenkt.

Auch bei den beiden im Frühjahr ausgetragenen Wiener Meisterschaften (Wr. Langdistanz MS; Wr. Nachwuchs- und Senioren MS) gab es mit 2 Gold, 4 Silber und 3 Bronze Medaillen ebenfalls sehr schöne Erfolge.

Hervorragende Platzierungen erliefen unsere Jugendlichen bei den heuer in Wien ausgetragenen Bundes-Schulmeisterschaften. Marius POIRSON holte beim Sprintdistanzbewerb die Silbermedaille in der Herren Oberstufe und das Team des BG Wien 15, Auf der Schmelz mit Ingo ACHILLES, Konrad GESSL, David MAYR und Marius POIRSON errangen in der gleichen Kategorie die Silbermedaille in der Teamwertung.

Bei den heuer im Frühjahr stattgefundenen ASKÖ Bundesmeisterschaften in Obertilliach/Osttirol gab es auch 2 Medaillen für den WAT durch Franz GLANER (H21Elite / 3.Platz) und Meinrad HUEMER (H 65- / 3.Platz).

Besonders freuen mich aber die Erfolge unsere jugendlichen LäuferInnen, die nicht nur regional sondern auch schon national schöne Erfolge erringen konnten. Besonders Simon BALLIK, Jacopo STÖCHER, Marius POIRSON, David MAYR und Ingo ACHILLES aber auch unsere neuen Jugendlichen Jonathan NIKLAS, Kiara-Sophie PISKORZ, Alma und Magdalena KIRNBAUER sowie Johanna KEUSCHNIG werden uns sicher noch viel Freude bereiten.

Aber nun der Reihe nach. Beim ersten nationalen OL-Wochenende am 7./8. April in Eisenstadt wurden am Samstag die Österr. Sprint Meisterschaften sowie die ÖSTM/ÖM in der Mixed Sprint Staffel ausgetragen und am Sonntag dann ein nationaler OL in der Ultralangdistanz (übrigens zum letzten Mal auf nationaler Basis). Auch wenn es an diesem Wochenende recht kühl und windig war, schien doch die Sonne und bot ein durchaus gutes Laufwetter. Treffpunkt und Wettkampfzentrum war die Bundesheerkaserne in Eisenstadt, die ein perfektes Wettkampfzentrum mit Parkplatz direkt davor, Umkleidemöglichkeiten, Duschen und Essen bot. Zuerst wurden die Läufe zur ÖM Sprint (nur Meisterschaftsbewerbe für Nachwuchs- und Seniorenkategorien) im Eisenstädter Schlosspark ausgetragen, der eigentlich ein klassisches Parkgelände ist. Ein in der Mitte der Karte befindlicher größerer Gebäudekomplex stiftete zeitweise Verwirrung, da dort ein als nicht passierbar eingezeichnetes Zauntor zeitweise offen war und einige Läufer zu einer ungeplanten aber verbotenen Abkürzung verleitete. Ansonsten musste man in dem schnellen Gelände gut die Karte lesen um die optimale Route und auch alle anzulaufenden Posten erkennen zu können. Letzteres konnte dann trotz guter Laufzeit zu einer Disqualifikation führen. Solche Missgeschicke und Fußverletzungen führten dann leider zum Ausfall einiger unserer Medaillenhoffnungen. So ging der WAT-OL diesmal leider leer aus, wenn auch Klaus RADIL in der H75- und Philipp HAIDER in der H40- mit ihren beiden vierten Plätzen knapp an einer Medaille dran waren. Dafür gab es aber eine Sieg in der Damen Hobby durch Doris NESITKA.

3 Stunden später fanden dann im Stadtzentrum von Eisenstadt die Mixed Sprint Staffelmeisterschaften in einem reinen urbanen Gebiet statt. Die schmalen Durchgänge und die versteckten Posten rasch zu finden, die permanenten Richtungsänderungen optimal zu meistern ohne dabei die Laufgeschwindigkeit zu reduzieren und die stete Kontrolle der richtigen Postennummer nicht zu vergessen, hatte für alle LäuferInnen höchste Priorität. Besonders der Zuschauerposten und der Schlussposten wurden von einigen LäuferInnen „vergessen“, die damit ihrer Staffel zu einer ungewollten Disqualifikation verhalfen. Viele LäuferInnen fanden das Gelände der Mixed Sprint Staffel interessanter als jenes der Sprint-MS. Der WAT-OL stellte nur jeweils eine Staffel in der Senioren 35- (MARKSTEINER/ECKE-WIHAN/HAIDER; 7. Platz) und in der Senioren 50- (HUEMER Mei./WLCEK/SCHIEFER; 9.Platz), die aber beide nicht in den Kampf um die Medaillenränge eingreifen konnten.

Der nächste Höhepunkt im Frühjahr war unser WAT-OL Vereinstrainingslager vom 28.4 bis 1.5.2018 in Zvúle/Tschechische Republik. Auf Vermittlung von Martin LEJSEK, der uns schon in den letzten Jahren mit seinen exzellenten Kontakten zu vielen Orientierungslaufvereinen im Ausland zu traumhaften OL-Trainingsgebieten verholfen hat und auch diesmal für unser Trainingslager nicht nur die einzelnen Einheiten ausgearbeitet und durchgeführt hat, sondern auch das Postensetzen im Gelände besorgt hat, konnten wir heuer wieder in einem orientierungstechnisch sehr interessanten Gebiet trainieren. Zvúle liegt nur ca. 30 Fahrminuten hinter der österr. Grenze. Bei der Vorbesichtigung im März hatte es zwar noch ca. 20 cm Schnee gegeben und einige Hütten waren auch noch nicht ganz fertig gestellt, aber rechtzeitig zu unserem Trainingslager war dann alles in bestem Zustand (und auch kein Schnee mehr da). Wir hatten dort Vollpension, die auch für die hungrigsten Trainierer keine Wünsche offen ließ, wie überhaupt die Unterstützung vom dortigen Team hervorragend war. Der kleine See bei diesem ehemaligen Campinggelände ermöglichte sogar einigen unerschrocken „Härtlingen“ eine entsprechende Abkühlung nach den anstrengenden Trainingseinheiten. Die einzelnen Laufgebiete waren typischer „Waldviertel-Wald“, mit vielen Orientierungsdetails wie Steine, Felsen und Gräben. Die Wälder waren durchaus gut zu belaufen. Die Karten waren (fast alle) aktuell und boten viele gute Postenstandorte, die von Martin LEJSEK voll ausgenützt wurden. Neben einem Gedächtnis OL, einem Korridor OL, zwei Intervall-Schmetterlings-OL‘s (auch mit reduzierten Karten) und einem Paarlauf-OL (abwechselndes Orientieren im Gelände), hatte sich Martin auch noch ein besonderes Schmankerl einfallen lassen. So zeigte er uns am Vortag zwei Kartenausschnitte mit Bahnen, wo wir uns bei der einen die Orientierung zu den Posten schriftlich notieren mussten („Words-OL“) und uns bei der anderen selbst eine kleine Kartenskizze mit den für uns (vermeintlich) wichtigen Orientierungsmerkmalen zu den einzelnen Posten anfertigen durften („Picture-OL“). Mit diesen mussten wir dann am nächsten Tag (aber ohne Karte) die Posten anlaufen. Sinn und Zweck dieser Einheit war zu erkennen, ob man beim Orientieren eher ein „optischer Typ“ oder eher ein „beschreibender Typ“ ist. Eine sehr interessante und für mich auch sehr lehrreiche Trainingseinheit. Den Abschluss bildete diesmal ein Mixed Staffel-OL, wo von einer 2er Mannschaft (jeweils alternierend) 2 Posten angelaufen werden mussten, wobei die einzelnen Staffeln nach dem Können der Staffel-LäuferInnen zusammengestellt wurden. Wie sich dann herausstellte eine sehr spannende und durchaus ausgeglichene Angelegenheit, bei der alle LäuferInnen mit viel Einsatz dabei waren. Jedenfalls hatte dieses Trainingslager wieder eine sehr hohe Qualität und hat auch allen TeilnehmerInnen sehr gut gefallen. Dass es auch eine optimale Vorbereitung auf die ÖM Nachwuchs und Senioren war, die Anfang Juni in Gutenbrunn ebenfalls in einem „Waldviertel-Gebiet“ stattgefunden hat, zeigen die Erfolge vor allem unserer beiden Jugendläufer Simon und Marius. Das einzige, dass die Super-Stimmung etwas getrübt hat, war ein Darmvirus am Ende des Trainingslagers, der 10 TeilnehmerInnen statt in den Wald in die Betten zwang.

Das zweite nationale OL-Wochenende fand am 26./27. Mai in Obertilliach / Osttirol statt, das im Osttiroler Gailtal liegt. Es war ein weiter Anreiseweg aus Wien (ca. 500 km in eine Richtung) und damit auch für einige unserer LäuferInnen zu weit, sodass der WAT-OL nur mit einer kleinen Mannschaft vertreten war. Am Samstag wurde im Ortszentrum von Obertilliach die Österr. Staatsmeisterschaft im Sprint OL (zugleich auch der 3. Austria Cup Lauf) ausgetragen - ein Dorfsprint mit vielen Höhenmetern. Franzi GLANER mit seinem 9. Platz und Roland FESSELHOFER mit seinem 25. Platz in der H21Elite verteidigten die Ehre des WAT-OL, konnten aber nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Das Wetter war am ganzen Wochenende eher unbeständig und dadurch, dass es in der Woche davor viel geregnet hatte und auch noch vom vielen Schnee im Winter der Boden sehr nass und tief war und damit die Bäche ziemlich viel Wasser trugen, waren besonders am Sonntag beim 4.Austria Cup Lauf, der als Mitteldistanz-Lauf ausgetragen wurde, durchaus schwierige Bodenbedingungen vorhanden. Glücklicherweise gab es aber während dem Lauf keinen Regen. Wettkampfzentrum war das westlich von Obertilliach gelegene Biathlonzentrum mit seiner ausgezeichneten Infrastruktur. Schon der Weg zum Start mit fast 2,8 km war heftig. Das Laufgebiet selbst war durchaus schön, ein klassischer Bergwald, wenn auch – wie gesagt – in einigen Bereichen sehr kraftraubend. Die erste Hälfte der Strecke bot dann auch in meiner Kategorie (H65-) anspruchsvolle Orientierungsmerkmale, wobei man aber schon sehr auf die wenigen Übergänge über die reißenden Bäche achtgeben musste. Der zweite Teil war dann aber nur mehr ein reiner Wegelauf mit kleinen Abzweigungen zu den Posten, wodurch die Läufertypen schon stark bevorzugt wurden. Da im Rahmen dieses Laufes auch die ASKÖ-Bundesmeisterschaften ausgetragen wurden, gab es dann noch für Franzi und Meinrad jeweils eine Bronzemedaille.

Die Österr. Bundesschulmeisterschaften werden nur alle 2 Jahre ausgetragen, wobei sich dabei die einzelnen Bundesländer als Organisatoren abwechseln. 2018 war wieder Wien dran und es wurde extra für den Langdistanz Bewerb am 28.5. der westliche Teil der Karte Schottenhof komplett neu aufgenommen. Der Sprintbewerb am 30.5. wurde in Kagran durchgeführt. Es konnten sich dafür mit Simon BALLIK (BRG Wien 18, Schopenhauerstrasse; Unterstufe männlich) sowie Ingo ACHILLES, Konrad GESSL, David MAYR und Marius POIRSON (alle BG Wien 15, Auf der Schmelz; Oberstufe männlich) auch einige unserer Jugendlichen mit ihrer Schule qualifizieren und durchaus schöne Erfolge erringen. Ging es für Simon vor allem um das „Dabei sein“ und um das „Erfahrung sammeln“, so konnten unsere Burschen aus dem BG 15 vordere Plätze erreichen. In der Sprintdistanz errang Marius den hervorragenden 2. Platz und gewann dadurch die Silbermedaille, wobei auch Konrad (5.Platz) und David (9.Platz) vorne mit dabei waren. In der Langdistanz hatte Marius leider einen Fehlstempel, aber dafür wurde David sechster, Konrad knapp dahinter siebenter und Ingo zehnter. In der Mannschaftswertung belegten sie den ausgezeichneten 2. Platz in der Oberstufe männlich. Ein sehr schöner Erfolg für sie.

Eine Woche später fanden auf der gleichen Karte die Wiener Akademischen Meisterschaften in der Langdistanz mit Treffpunkt auf der Marswiese statt. Obwohl das Laufgebiet vielen schon von früher her gut bekannt war, so hatte sich in den vergangen Jahren, wo auf dieser Karte nicht gelaufen wurde, doch sehr viel wege- und dickichtmäßig verändert, sodass sich das Gebiet für viele quasi als Neuland präsentierte. Die von Gunnel NILSSON gelegten Bahnen waren durchaus orientierungstechnisch und läuferisch herausfordernd und verleiteten zu so mancher Postensuche. Die vielen und durchaus dichten Dickichte erschwerten auch das direkte Orientieren. Dazu kam noch ein ca. 100 Meter langer unüberwindbarer Holzstoß, der sogar mit einem eigenen Kartenzeichen eingetragen war und der zu einer sorgfältigen Routenplanung zwang. Aufregung gab es dann nach dem Lauf, weil einige LäuferInnen wegen geplanten aber auch ungeplanten Aktivitäten im Laufgebiet vor der Veranstaltung nicht in die Hochschulwertung hineingenommen wurden. Das traf nicht nur Tom BALLIK, der in der H 43- Altakademikerwertung um seinen verdienten Sieg gebracht wurde, sondern mit Wolfgang SIEGERT und Franzi GLANER auch zwei Medaillenanwärter in der Herren Meisterstufe. Trotzdem gab es auch Medaillen für WAT-OL LäuferInnen, wie durch Sabine WAREYKA (Teamwertung Damen Meisterstufe; 3. Platz), Thomas FABIAN (Teamwertung Herren Meisterstufe; 1. Platz), Fabian SAMEC (Teamwertung Herren Meisterstufe; 3. Platz), Martin MARKSTEINER (Teamwertung Herren H 43-; 1. Platz), Meinrad HUEMER (Teamwertung H43-; 3. Platz) und Meinrad HUEMER (Einzelwertung H63- (Ur)altakademiker; 2. Platz). Das Wetter war optimal zum Laufen – nicht zu warm und nicht zu kalt und der befürchtete Regen blieb glücklicherweise aus.

Schon vor 2 Jahren hat der OLT Transdanubien im Gebiet um Gutenbrunn zwei nationale Veranstaltungen organisiert. Das Gebiet war damals orientierungstechnisch anspruchsvoll, die Karte war sehr gut und auch die Infrastruktur einer nationalen Meisterschaftsveranstaltung würdig. Die damalige Karte wurde von Helmut SCHUSTER und Inge WEBER noch nach Westen erweitert und ließ wieder ein interessantes Laufgebiet mit schönen Bahnen erwarten. Das Gelände selbst war „klassisch Waldviertel“, also sehr detailreich mit vielen Steinen und Geländeformen, aber durchaus gut belaufbar. Das Wettkampfzentrum war diesmal die Biathlonanlage des WSC Gutenbrunn westlich von Gutenbrunn, die an einem kleinen Teich lag. Am Samstag (9.6.) wurden die Österr. Nachwuchs- und Seniorenmeisterschaften (zugleich 5. Austria Cup Lauf) ausgetragen. Die Karte und das Laufgebiet waren wie erwartet perfekt und die Posten diffizil anzulaufen und auch das Wetter passte und verschonte uns von den Regenschauern in der Umgebung. Und auch die Ergebnisse vor allem die unserer Jugendläufer waren ausgezeichnet, was durchaus auch auf das heurige Vereinstrainingslager in einem gleichartigen Gebiet zurückzuführen war. Besonders die Silbermedaille von Simon BALLIK in der H-12 war nicht nur eine große Freude für ihn. Er fand sich sichtlich in diesem doch ol-technisch anspruchsvollen Gebiet sehr gut zurecht. Auch Marius POIRSON konnte mit seiner Bronzemedaille in der H18Elite voll überzeugen, obwohl er gerade mitten in seiner Matura war. Konrad GESSL erreichte in der gleichen Kategorie den sehr schönen 6. Rang. Eine weitere Silbermedaille gab es durch Herta PAMLITSCHKA in der D55- sowie eine Bronzemedaille durch Meinrad HUEMER in der H65-. Zwei 4. Plätze gab es jeweils durch Alex SRB in der H45- und Sandra STUIBER-POIRSON in der D45-, wobei diese hervorragende Platzierung von Sandra in einer Österr. Meisterschaft für die Zukunft durchaus mehr erhoffen lässt. Um 4 Minuten verfehlte Tom BALLIK in der H40- das Podest und wurde fünfter. Vielleicht noch eine kleine Anmerkung zur H21lang als Rahmenbewerb: diese war fest in WAT-Hand, belegten doch Daniel BICHL, Fabian SAMEC und Thomas FABIAN in dieser Reihenfolge die ersten 3 Plätze. In der Offen Lang wurde David MAYR zweiter und gewann das Generationenduell gegen seinen Vater Werner KUGLER, der vierter wurde.

Am Sonntag (10.6.) wurde dann im gleichen Gebiet die Österr. Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Wegen Verhinderung unserer besten Läufer musste auch diesmal in der H19- kurzfristig die Mannschaften umgestellt werden. Dadurch wurde es nur der 6 Platz für den WAT-OL in der Aufstellung SAMEC/FABIAN/BICHL. Dafür holte die H40- Mannschaft eine klare Bronzemedaille. Ein sehr schöner Erfolg für Tom BALLIK, Steve PUCHEGGER und Alex SRB. Auch unsere H15-18 Mannschaft schlug sich in der Zusammensetzung GESSL/STÖCHER/POIRSON recht gut und belegte nur 8 Minuten hinter den Bronzemedaillengewinnern den 5. Platz. Dafür breiten wir lieber den „Mantel des Vergessens“ über die H60- Mannschaft (KAINZBAUER/HUEMER Mei/SIEGERT) aus, denn diesmal lief es überhaupt nicht gut für sie und sie wurden nur weit abgeschlagen letzte.

Am Sonntag den 17.Juni fanden im schon recht gut bekannten Gebiet bei St. Jakob / Walde / Stmk nicht nur die Wr. Langdistanz Meisterschaften („Allgemeinen Meisterschaften“) sondern auch die Wr. Nachwuchs- und Seniorenmeisterschaften statt. Diesmal wurde ganz im Westen der Karte, beim Gasthof Orthofer gestartet. Durchführender Verein war wie auch in den letzten Jahren die Sportunion Schöckl Orienteering (SUS) mit dem Wettkampfleiter Hannes PACHER, der der ganzen Veranstaltung den Übertitel „“Kräftereich-Orientierungslauf 2018“ verpasste und der wie gewohnt eine perfekte Organisation hinlegte. Bei dieser Veranstaltung trugen auch die Niederösterreicher (NOLV) und die Burgenländer (BOLV) ihre Meisterschaften aus. Start und Ziel waren gleich hinter dem Gasthof. Das Laufgebiet selbst ist ja sehr schön und durchaus orientierungstechnisch anspruchsvoll. Durch die hohen Heidelbeerbüsche am Boden war es auch läuferisch herausfordernd. Für unseren Verein gab es diesmal wieder einige Medaillen zu holen, obwohl durch das sehr dezimierte Starterfeld in mehreren Kategorien aber vor allem in den Jugendbewerben keine Meisterschaftswertungen zu Stande kamen. So fielen z.B. Marius POIRSON und Konrad GESSL um ihre beiden verdienten Medaillen um. Jacopo STÖCHER in der H-14 machte sein defekter Chip große Probleme und er musste alle Posten in die Karte stempeln, wurde aber leider trotzdem disqualifiziert. Dafür lieferte Wolfi SIEGERT dem Seriensieger Erik SIMKOVICS in der H19- (hatte 9x in Serie diese Meisterschaft gewonnen) ein hartes Rennen und musste sich letztendlich (so wie im Vorjahr) nur hauchdünn mit 22 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Trotzdem ist die Silbermedaille für ihn ein großer Erfolg, so wie die Bronzemedaille für Roland FESSELHOFER in der gleichen Kategorie. Und dahinter konnten sich mit Thomas FABIAN, Daniel BICHL und Fabian SAMEC drei weitere WAT-OLer platzieren. In der D19- Wertung konnte sich Sabine WAREYKA durch ihre Bronzemedaille zum ersten Mal in die Wiener Medaillenliste eintragen. Ein sehr schöner Erfolg für sie. Goldmedaillen gab es durch Herta PAMLITSCHKA in der D55- und Meinrad HUEMER in der H65-, Silber errangen noch Sonja WLCEK / D45-, Steve PUCHEGGER / H 45- und Martin HUEMER / H55- und Bronze ging auch noch an Alex SRB in der H45-. Ein sehr schöner Erfolg für unseren Verein.

Unsere heurige Vereinsmeisterschaft fand bereits zum 42. Mal statt und wurde am 23.6. diesmal wieder im wunderschönen Laufgebiete rund um den Wöllersdofer Sportplatz vom Team des HSV OL Wr. Neustadt organisiert. Wettkampfleiterin war wieder Angelika ASCHACHER und Bahnleger Valentin PIDNER, der erneut technisch herausfordernde Bahnen in das dortige herrliche Laufgebiet legte. Leicht waren die Bahnen auch diesmal nicht und man musste sich vor allem an den Geländegegebenheiten orientieren, da die Wege teilweise schon sehr verwachsen waren und sich auch die Dickichte stark verändert hatten. Trotzdem war es ein orientierungstechnischer Hochgenuss in diesem Wald die einzelnen Posten anzulaufen und für Meinrad gab es extra noch einen „Höhlenposten“ auf seiner Bahn. Was will man mehr? Einen sehr schönen Bericht von Nina und Wolfi über diese unsere Meisterschaft mit vielen Fotos vom Zieleinlauf und dem „Lagerleben“ im Zielgelände sowie von der Siegerehrung könnt ihr im Blog nachlesen, wo auch die genauen Ergebnisse inkl. Splitzeiten zu finden sind. Daher möchte ich hier nur die Medaillengewinner in den einzelnen Kategorien anführen: H-12 Simon BALLIK, D-12 Kiara-Sophie PISKORZ, H13-14 Jacopo STÖCHER vor Jonathan NIKLAS, H15-18 Marius POIRSON von Konrad GESSL und David MAYR, H19- Wolfi SIEGERT vor Franzi GLANER und Daniel BICHL, D19- Sabine WAREYKA vor Kathrin FABIAN und Lilli KRAIL, H35- Alexander HARING vor Peter KAINZBAUER und Roman HUEMER, D35- Julia HARING, H45- Martin MARKSTEINER vor Mario SCHIEFER und Werner KUGLER, D45- Sonja WLCEK vor Sandra STUIBER-POIRSON, H55- Meinrad HUEMER vor Martin HUEMER und Arnulf WOLFRAM, D55- Herta PAMLITSCHKA vor Irmgard FABIAN und Irene HUEMER, H65- Reinhard SIEGERT vor Pepi KAINZBAUER und Ernst STANGL, D65- Maria RIEDL und Elisabeth HUEMER und H75- Günther KOCHMANN vor Klaus RADIL und Walter SRB. Noch zwei Ergänzungen dazu: mit Sabine konnte sich diesmal wieder eine neue Siegerin in der D19- eintragen. Sehr gefreut hat mich nicht nur die spontane Idee von Franzi kurzfristig ein „Vereinsbuffet“ zu organisieren sondern auch die zahllosen und geschmacklich hervorragenden Speisen, die von den Vereinsmitgliedern dann mitgebracht wurden. Es war wieder eine sehr schöne Vereinsmeisterschaft und ich bin sehr stolz solche engagierte und hilfsbereite Vereinsmitglieder in unserem Verein zu haben.

Am kommenden Wochenende (30.6./1.7.) finden in Loipersdorf die letzten beiden nationalen Läufe in der Frühjahrssaison statt, bei denen auch die ÖSTM/ÖM Mitteldistanz ausgetragen wird. Wir hoffen, dass auch diesmal wieder der WAT-OL Medaillen mit nach Hause bringen kann.

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