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5 Giorni Puglia 4.-8.10.10

Ich bin nur der Mittelsmann, dies ist Brie´s Bericht von den 5 days Puglia:

Apulien - der Stiefelabsatz Italiens.

Vor ein paar Jahren war ich schon einmal dort und verliebte mich u.a. in Trullihäuser, die mediterrane Flora mit Pinien und Feigenbäumen, in weißgekalkte Städte auf Hügelrücken, Granita al Cafe,…und schwor mir, eines Tages wieder dorthin zurückzukehren.

Nun bot sich eine geniale Gelegenheit dazu: Die 5 Giorni di Puglia, welche Anfang Oktober am Gargano stattfanden:

3 Etappen in verwinkelten, von engen Gässchen und Treppen durchzogenen Städtchen, 2 Etappen im Foresta Umbra, dem geschützten apulischen Urwald.

Unsere Jungs fanden die Idee zwar allesamt reizvoll, waren aber schul-/uni-/arbeitsbedingt unabkömmlich. Also machte ich mich alleine auf nach Italia.

Einen Tag nach mir kam dann sogar auch mein Gepäck (mit Zelt und beinahe allen OL-Sachen) in Rom an und ich snurrte mit meinem Leih-Smart über die Abruzzen und weiter entlang der Küste zum Prolog in Foce di Varano.

Da mir in diesem Gebiet nicht nur die Macchia, sondern auch der „weiße“ Wald zu dornig erschien, ging ich einfach am Strand genußjoggen.

Dann gurkte ich über unzählige Kurven zum Campingplatz, wo sich auch Dieti und Otto Venhauer einquartiert hatten. Dort nächtigen im August sage und schreibe 2800 Personen pro Tag, nun waren´s gerade mal eine handvoll und zuletzt nur mehr wir drei Österreicher. Seeehr angenehm!

Außer uns waren auch noch Goggi (der sagte aber kaum was, weil meist Nick Manfredi sang), Guni und Roland, Ingrid u Niki inkl. Kinder am Gargano (im Hotel).Insgesamt folgten etwa 300 OLer, darunter viele Skandinavier dem Slogan „Follow the Sun“.

Die kommenden Tage waren gefüllt mit Akklimatisation, Strand-Abhängen (Wasser hatte immerhin noch 21°), Herumsträunen, sich Verpflegen, Gelsendippel-Aufkratzen und natürlich OL…

Hier die 5 Etappen:

  1. Nachtsprint in Rodi Garganico
  2. Classic im Foresta Umbra
  3. Middle im Foresta Umbra
  4. Sprint in Ischitella (droben am Berg)
  5. Sprint in Peschici

Die Sprints fand ich wie erwartet sehr genial (einzig eine vom Postenringerl überdeckte, unpassierbare Mauer am ersten Tag sorgte für 2´ Ärger).

Die OLs im Karstwald hingegen waren sehr ruppig u schwierig, weil Steinhaufenfelder den letzten Funken Richtungssinn zum Erliegen brachten. Und überhaupt, ich glaub ja noch immer, dass die Karte nicht gestimmt hat… ;-) Jedenfalls hab ich dort meinen Kilometerschnitt-„Rekord“ von der ÖM Senioren in Pörtschach überboten…

Ingrid war übrigens die Dame des Classic-Tages: trotz eines Sturzes beim 2.Posten, der ihren Kompass tötete, gewann sie sogar noch in ihrer Kategorie!

Ich war in meiner Klasse auf der Abschlussetappe in Peschici die Schnellste und vermasselte somit der dominierenden Norwegerin den totalen Triumph von 5 Siegen.

Nach den Läufen gabs stets das gleiche Ritual: Bis zur Rückkehr der anderen auf Ingrid´s und Niki´s Nachwuchs aufpassen, dann mit Roland u Niki (deren H40 mit meiner D21-Bahn ident war) den Lauf besprechen und schließlich den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Die Organisation war südländisch chaotisch. Geänderte Nullzeiten erfuhr man zufällig, die Startzeit vom nächsten Tag dankenswerterweise per SMS von den lieben Kollegen,…

Aber das perfekte Wetter und Ambiente, sowie zwei liebevoll gestaltete Banketts am Abend stimmten uns milde… ;-)

Ich könnt mir jedenfalls ein da capo im nächsten Jahr gut vorstellen!

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