WMOC2021 Tagebuch Tag 4 - Mit Schirm, Charme und Strohhut

Heutiges Programmhighlight: Die Wald-Qualifikation. Abtörner wie schon in den letzten Tagen: die Hitze, kaum Wind und furztrockene Landschaft. Diesmal sind wir in den Wäldern um Csákvár unterwegs, manchen vielleicht von diversen Spartacus-Cups bekannt. Erste Challenge des Tages: finde im Zielareal einen Schattenplatz. Unsere Reisegruppe "Vereinsmitglieder fortgeschrittenen Alters plus Peter" erkämpfte sich einen der von den Veranstaltern zur Verfügung gestellten großen Schirme inklusive Verteidigung gegen Deutsche MitläuferInnen. Der Rest logierte im Busch-Schatten in der Nähe des Zieleinlaufs. Meinrad und Co haben inzwischen in ihrem Hotel die Frühstücks-Organisation selbst in die Hand genommen und waren einkaufen. Und mit viel Charme haben sie die Hotelführung überzeugt den Frühstücksraum aufzusperren damit man beim Konsum des selbst mitgebrachten Frühstücks wenigstens bequem sitzen kann.


Erste Challenge erledigt. Zweite, weit größere Challenge: wie überlebt man die Hitze während eines Wettkampfes? Wir erprobten unterschiedliche Taktiken: Mit oder ohne Kappe, mit oder ohne Trinkrucksack, mit oder ohne Hut...? Ein Hut beim OL? Ja, "El portador del sombrero" TomBa wählte heute als OL-adäquaten Sonnenschutz einen Hut, hier der Beweis:

Steve und Alex wählten Trinkrucksack und Kappe:

Betrachtet man die Ergebnisse hat Tom die H45- Bahn von uns dreien am besten bewältigt: A-Finale, knapp aber doch! Und das trotz eines Ausritts aus der Karte. Leider das A-Finale knapp verpasst hat Steve, im fehlen 2 Plätze. Alex hingegen hat sonnenklar das B-Finale erreicht, irgendwie war der Kopf nicht beim OL heute und die Hitze zu extrem - somit Lauf abgebrochen und gemütlich ins Ziel gejoggt. Peter, Meinrad, Pepi und Reinhard erreichten zwar mit allen Posten das Ziel aber niemand mehr ein A-Finale. Bei den Wald-Bewerben ebenfalls neu dabei ist Christian Norden in der H65-, auch er qualifizierte sich souverän für ein B-Finale. Lilli feierte heute ihre Senioren-WM Premiere, auch für sie gab es einen Einzug ins B-Finale. Und Helga bekommt heute den Samariter-Preis: sie half einer gestürzten D80- Läuferin wohlbehalten ins Ziel zu kommen.


Danach gab es noch exzellentes und wohlverdientes Essen in Gant und für Tom und Lilli eine Abkühlung im See (der ältere Rest wollte nur noch die Beine hochlegen).

Noch ein kleines Auto-Update: wir müssen nun tatsächlich schon früher abreisen. Wir, unser Gepäck und das Auto werden am Donnerstag von Tatabanya vom ÖAMTC abgeholt und nach Wien gebracht. Wir hoffen es klappt problemlos, haltet uns die Daumen!


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