Rückblick auf die Frühjahrstermine 2015


2 Medaillen bei österreichischen ​Meisterschaften war der schöne nationale Erfolg im heurigen Frühjahr. Errungen wurden beide bei den österr. Seniorenmeisterschaften in Bad Waltersdorf von Brie GSCHÖPF mit Gold in der D35- und von Herta PAMLITSCHKA mit Silber in der D55-, wobei Herta den Meisterschaftstitel nur um 4 Sekunden verfehlte. Daneben gab es aber auch noch viele schöne Platzierungen unserer LäuferInnen bei ÖSTM’s und ÖM’s, die manchmal nur knapp an einem Stockerlplatz vorbei liefen, wie z.B. bei der ÖM Staffel, wo die H60- Läufer nur den undankbaren 4. Platz belegten. Erwähnen möchte ich auch noch den hervorragenden 5. Platz unserer H19Elite Staffel bei der gleichen Veranstaltung, wie auch die guten Leistungen unserer beiden Eliteläufer Wolfgang SIEGERT und Franzi GLANER, die sich durchwegs im Spitzenfeld bei den Österr. Staatsmeisterschaftsbewerben klassieren konnten. Durch diese guten Leistungen wie auch die Platzierungen bei den nationalen Qualifikationsläufen konnte sich Wolfgang in der ​Nationalmannschaft für das Euromeeting Ende September in Estland qualifizieren. Bei Wiener Meisterschaften gab es insgesamt 7 x Gold, 5 x Silber und 7 x Bronze durch unsere LäuferInnen.

Auch heuer fand im Frühjahr wieder unser WAT-OL Trainingslager statt, diesmal in Banska Bystrica/Slowakei, das bestens von Brie GSCHÖPF organisiert wurde. Auf technisch anspruchsvollen Karten konnten alle TeilnehmerInnen und besonders unsere Jugendlichen ihre OL-technischen Fähigkeiten in neuen und für sie unbekannten Laufgebieten verbessern. Es freute mich auch sehr, dass diesmal mit Sonja ECKE-WIHAN, Julia SETTLIN, Marie DEKAISER, Sandra STUIBER-POIRSON und Peter SAMEC auch wieder einige Neulinge mit viel Spaß und Einsatz dabei waren.

Nun zu den weiteren Verantaltungen des heurigen Frühjahres:

WOLV-Cup 2015:

Kalt aber sonnig, war es beim ersten Lauf am 8.3. am Bisamberg. Der OLT Transdanubien hatte sich diesmal mit einem „Time-OL“ (die Posten sind nur in einem vorgegebenen Zeitraum „gültig“) eine besondere OL-Form ausgedacht. Auch beim zweiten Lauf am 15.3. – einen Postennetz OL - in den steilen und steinigen Nordabhängen zum Kaltenleutgeben Tal, zeigte sich das Wetter auch nicht gerade von der schönsten Seite. Michael GRILL und Robert DITZ vom den NF Wien legten ein sehr weites Postennetz, wo die Entscheidung der richtigen Routenwahl nicht gerade leicht fiel. Zum dritten Bewerb am 19.4. entführte uns der OLC Wienerwald in das gut bekannte und flache Gebiet des Wiener Praters. Dichter und teilweise hoher Bewuchs, mit oft vielen „Trämlis“ machten aber das Orientieren nicht gerade leichter. Am 7.5. organisierte Paul GRÜN vom OLG Ströck Wien anlässlich der 200 Jahr Feier der TU-Wien den vierten Lauf zum WOLV-Cup als Sprint OL, der auch durch die heiligen Hallen der ehrwürdigen TU führte. Im letzten und fünften Lauf legte unser Klaus RADIL am 10.5. (Muttertag) im westlichen Bereich der neuen Karte „Purkersdorfer Forst“ eine „Einer-Staffel“ aus. Gutes Wetter und doch überraschend viele TeilnehmerInnen wurden nicht nur durch das „neue“ Laufgebiet angelockt, sondern sichtlich auch durch die bekannt interessanten Bahnen von Klaus.

Das heurige Gesamtergebnis kann für den WAT durchaus als gut bezeichnet werden, gab es doch durch Franzi GLANER in der A.HE und durch unser neues Mitglied Niko MANIKAS in der C.HE jeweils einen Kategoriensieg. Herzliche Gratulation!!! Thomas FABIAN (4.) und Alex Srb (5.) in der A.HE, Brie GSCHÖPF (9./A.DA), Reinhard SIEGERT (10./B.HE), Kathrin FABIAN (9./B.DA) und Sonja WLCEK (4./C.DA) konnten sich in ihren Kategorien ebenfalls unter die ersten 10 platzieren.

ASKÖ-Abschlusstrainingslager / Borsky Mikulas/Slowakei / 21.+22.3.2015:

Auch heuer nahmen mit Daniel BICHL, Franzi GLANER, Brie GSCHÖPF und Arnulf WOLFRAM wieder 4 WAT-LäuferInnen am Trainingslager teil. Es fand in den flachen Dünenwäldern von Sajdikove Humence/Slowakei statt, das ja vielen von uns noch von unserem vorjährigen WAT-OL Trainingslager her bestens bekannt war.

WAT-OL Vereinstrainingslager / Banska Bystrica/Slowakei / 24.-26.4.2015:

Das heurige Trainingslager führte die WAT-Truppe (28 TeilnehmerInnen) wieder in die Slowakei, aber diesmal viel weiter nach Osten. Brie GSCHÖPF hatte im vorigen Herbst im Rahmen des BBO-Cup’s 2014 (BBO = Banska Bystrica Orienteering) mit dem dortigen Veranstalter dem OL-Verein SK HADVEO Kontakt aufgenommen und die Möglichkeit eines Vereinstrainingslagers sondiert. Sie übernahm auch die Organisation und Durchführung dieses Trainingslagers und bot ein bestens geplantes und organisiertes Trainingswochenende auf technisch und konditionell sehr anspruchsvollen Karten. Nach Vorgaben von ihr wurden vom SK HADVEO durch die Brüder PATRAS und ihren Helfern anspruchsvolle Trainingsbahnen in nicht nur orientierungstechnisch sehr anspruchsvollen Laufgebieten erstellt. Begonnen hat es bereits am Freitag am Abend mit einem Sprint-OL in SPANIA DOLINA (Karte „Cisto bezecky zazitok“), einer alten und ehemaligen Bergbaustadt, optimal für unsere Neulinge bei diesem Trainingslager, die hier (in Begleitung eines/einer erfahrenen OLerIn) ihre ersten Erfahrungen in einem aus wiener Sicht doch sehr ungewohntem Gebiet machen konnten. Dann ging es zum Quartier, eine etwas außerhalb von Bansky Bystrica liegende nette Pension.

Am nächsten Tag standen 2 Einheiten auf der Karte „Malachov“ am Programm. Die Karte ist auch für gute OrientierungsläuferInnen durchaus eine Herausforderung und war wirklich sehr genau – oder wie der Bahnleger schon im Vorfeld sagte: „Wenn ihr glaubt die Karte ist falsch, so seid ihr falsch. Die Karte ist richtig“. Am Vormittag stand ein Braundrucklauf auf dem Programm, wobei die Streckenlängen mit 9,9 km und ziemlich vielen Höhenmetern durchaus auch für Eliteläufer anstrengend waren. Dazu kam noch, dass vor allem im Westteil der Karte nicht nur viele diffizile Geländedetails zu erkennen und zu interpretieren waren, sondern auch die Höhenmeter und der doch recht heftige Untergrund (es war sogar einmal ein Hangrutschgebiet zu durchqueren) ein rasches Vorwärtskommen nicht zuließ. Man musste schon während dem Lauf auf der Karte genau mitlesen um nicht plötzlich im „Nirwana“ zu landen. Für die Anfänger bzw. die konditionell nicht so begnadeten LäuferInnen gab es einen einfacheren Stern-OL zu absolvieren. Am Nachmittag stand dann ein Korridor-OL auf dem Programm, bei dem man vor allem das präzise und genaue Kompasslaufen üben konnte (um nicht aus dem Korridor „hinauszufallen“). Auch hier gab es für unsere Eliteläufe eine extra lange Bahn, aber immer mit „Abkürzungsmöglichkeiten“. Das Wetter war diesmal nicht optimal und es gab sogar zwischendurch etwas Regen.

Am Sonntag trainierten wird dann auf der Karte „Kremnicka“, die schon eher unseren Laufgebieten ähnelte. Tiefe Gräben und steile Hänge, aber durchaus durchsetzt mit Steinen und Felsen waren schon mehr „wienerwald-like“ und ließen schon ein höheres Lauftempo als am Vortag zu. Trotzdem gab es durch viele kleine Gräben und auch viel Unterholz knifflige Postenstandorte, die genau angelaufen werden mussten. Unsere Eliteläufer konnten sich wieder längenmäßig so richtig austoben, hatte doch schon die „Elite Long/Short“ Strecke 5,9 km zu bewältigen. Nach einer kurzen Mittagspause im Laufgebiet ging es dann zur abschließenden Fun-Staffel, wobei schon vorher 2er Teams ausgelost wurden, die dann alternierend jeweils 3 Schmetterlinge zu absolvieren hatten. Da ein Teil des Laufgebietes gut eingesehen werden konnte, gab es auch für die wartenden StaffelläuferInnen genug Möglichkeiten den Wettkampf direkt zu verfolgen. Ein nicht nur spannender sondern auch sehr schöner Abschluss des Trainingslagers. Abschließend kann zusammengefasst gesagt werde, dass dieses Trainingslager die Reihe der hochkarätigen WAT-OL Trainingslager der letzten Jahre fortgesetzt hat und ich möchte Brie hier noch einmal recht herzlich für ihre Idee zum Laufgebiet und ihren Einsatz bei der Organisation und Durchführung des Trainingswochenendes danken. Allen TeilnehmerInnen hat es sehr gut gefallen und sie wünschen sich wieder ein „Brie-Trainingslager“.

NÖ/Bgld/Stmk Ultralangdistanz Meisterschaft / Rams-Raach/NÖ / 21.3.2015:

Im steilen und uns von der Wr. Nachwuchs- und Seniorenmeisterschaft 2012 her bereits schmerzlich bekannten Gebiet beim Rams-Sattel fand diesmal die NÖ/Bgld/Stmk Ultralangdistanz MS statt. Da es in Wien keine solche Meisterschaft gibt, war es für alle wiener Teilnehmer (außer Konkurrenz) eine willkommene Möglichkeit, vor den ersten regionalen Meisterschaftsbewerben einen Testlauf durchzuführen. Auch der WAT war mit einer kleinen Truppe vertreten. Die beste Platzierung erreichte Fabian SAMEC in der Kategorie „Offen Lang“ mit einem 2. Platz. Alex SRB wurde in der H35- vierter und Reinhard SIEGERT in der H65- fünfter.

Wr. Mitteldistanz MS, Wr. Sprint MS, Wr. Mixed Staffel MS am 11.+12.4.2015

Am ersten großen regionalen Meisterschaftswochenende vom 11./12. April standen die Wr. Mitteldistanz MS, die Wr. Sprint MS und die Wr. Mixed-Sprint Staffel MS am Programm.

Wr./NÖ Mitteldistanzmeisterschaft / Mödling / 11.4.2015:

Als erste Wiener Meisterschaft im heurigen Jahr fand der Mitteldistanzbewerb in Mödling statt, der vom OLG Ströck Wien mit Wettkampfleiter und Bahnleger Paul GRÜN ausgerichtet wurde. Treffpunkt war das Panoramarestaurant an der Weinstraße, das zugleich auch als Wettkampfzentrum diente. Das Wetter war zwar zeitweise trüb aber gut fürs Laufen. Zum Start ging es vorweg 1,2 km in Richtung Mödling an die 40 Höhenmeter bergab („vertiefter Start“) - also genug Weg zum Aufwärmen. Gelaufen wurde auf der neuen und kleinen Karte „Prießnitztal“, die eigentlich ein Ausschnitt aus der alten OL-Karte „Anninger-Nord“ ist. Das Prießnitztal selbst zeichnet sich durch 2 markante und tiefe Gräben aus, die es dann auch zu durchlaufen gab. Dementsprechend gab es in jeder Kategorie viele Höhenmeter zu bewältigen. Schon vom Start weg waren z.B. in der H60- bis zum 3. Posten schon 90 Höhenmeter (durchwegs im Gelände) zu bewältigen. Wer sich da bergauf nicht schon auf die eigene Zunge stieg, hatte im Winter sichtlich gut trainiert. Und auch am Weg zum Posten 7 in dieser Kategorie gab es dann die nächste Taldurchquerung mit weiteren 50 Höhenmeter. Obwohl die Karte recht klein war, musste man in der H60- viel quer durch das Gelände laufen. Diese konditionellen Anforderungen führten dann bei einigen LäuferInnen auf Grund von fortschreitender Müdigkeit doch zu technischen Fehlern bei den meist recht diffizil gesetzten Posten. Auch zum Schluss gab es noch einige schwierige (negative) Postenstandorte zu bewältigen, die – wenn man sich da nicht mehr gut konzentrieren konnte – zu Zeitverlusten führten.

Die Ergebnisse für unsere WAT-OL LäuferInnen waren aber durchaus gut, obwohl mit Brie GSCHÖPF und Herta PAMLITSCHKA zwei sichere Medaillenanwärterinnen nicht am Start waren. So gingen die Silber- und die Bronzemedaille in der höchsten Herrenkategorie H15- an unsere beiden Spitzenläufer Franzi GLANER und Wolfgang SIEGERT – nur durch 1 Sekunde (!!!!) voneinander getrennt (bei einer Laufzeit von 33 Minuten). In der H60- gab es durch Meinrad HUEMER einen knappen Sieg vor Werner PURGATHOFER (OLG Ströck Wien; 7 Sekunden). Viel Pech hatte Konrad GESSL in der H-14, der um lächerliche 8 Sekunden den 3. Platz verfehlte, aber mit seinem Lauf höher eingeschätzte Läufer hinter sich ließ und daher eine wirklich gute Leistung zeigte.

Wr./NÖ Sprint MS / Neunkirchen / 12.4.2015 - Vormittag:

Schon am nächsten Tag standen die beiden weiteren Meisterschaftsbewerbe am Programm. Gelaufen wurde diesmal im Stadtgebiet von Neunkirchen und durchführender Verein war der HSV OL Wr. Neustadt. Bei einem Sprint OL sind bei einem hohen Lauftempo, das rasche und präzise Kartenlesen mit schnellen Routenwahlentscheidungen gefragt. Dafür liegt die Siegerzeit mit 10-15 Minuten weit unter den Siegerzeiten anderer OL-Bewerbe und die Abstände zwischen den einzelnen LäuferInnen sind oft nur einige Sekunden. Die Stadt Orientierungslaufkarte Neunkirchen, die in der ISSOM-Norm gezeichnet wurde, wurde extra für diese Veranstaltung aufgenommen und war daher für alle TeilnehmerInnen „Neuland“. Das Wetter war diesmal prachtvoll – Sonnenschein und warme Temperaturen. So wie beim Mitteldistanzbewerb am Vortag ging es nur in den Kategorien H/D-14, H/D15-, H/D45-, D55- und H60- um Meisterschaftsmedaillen. Gottfried TOBLER als Wettkampfleiter und Bahnleger legte auch hier anspruchsvolle Bahnen, wo sich lange Laufstrecken mit durchaus kniffligen Routenwahlen mit kurzen aber sehr präzis anzulaufenden Postenstandorten abwechselten. Für die WAT-Läufer gab es durch Franzi GLANER wieder einen Sieg und einen knappen 4. Platz von Wolfgang SIEGERT in der höchsten Herrenkategorie H15-. Das gute mannschaftliche Ergebnis rundeten Thomas FABIAN (8.Platz), Daniel BICHL (9.), Alexander SRB (10.) und Stephan PUCHEGGER (13.) ab – 6 WAT-Läufer unter den ersten 13. Auch unsere beiden „Rookies“ Christian WOLF und Niko MANIKAS schlugen sich bei ihrem ersten Sprint OL recht gut. Auch in der H60- gab es durch Meinrad HUEMER mit einer Silbermedaille eine weitere Stockerlplatzierung für den WAT. In der Damen 45- Wertung errang Sonja WLCEK mit ihrem 3. Platz ihre erste Bronzemedaille und in der D55- holte Herta PAMLITSCHKA mit einem riesen Vorsprung von fast 7 Minuten die zweite Goldmedaille für den WAT. In der D15- belegte Brie GSCHÖPF als beste WAT’lerin den 6. Platz.

Wr./NÖ Mixed Sprint Staffel MS / Neunkirchen / 12.4.2015 - Mittag:

Schon eineinhalb Stunden später fand im gleichen Laufgebiet aber mit einem anderen Startort (Hauptplatz) die heuer zum ersten Mal ausgetragene Mixed Sprint Staffel Meisterschaft statt. Dieser Bewerb, der in Form von Vereinsstaffeln ausgetragen wird, wird nur in den Kategorien „Allgemeine Kategorie 17-49“, „Nachwuchs -16 Jahre“ und „Senioren 50-“ ausgetragen und besteht in jeder Kategorie aus zwei Läufern und einer Läuferin in der Reihenfolge Herr / Dame / Herr – eine sehr spannende Wettkampfform, gab es doch knapp vor dem Ziel für alle Läuferinnen und Läufer einen Zuschauerposten zum Passieren, wo noch alle kräftig angefeuert wurden. Obwohl der Lauf auf der gleichen Karte ausgetragen wurde, waren die einzelnen Streckenlängen doch viel kürzer als beim Sprint OL davor. Das heißt aber, dass man sich noch einmal voll konzentrieren musste und auch viel schneller gelaufen wurde. Beide Komponenten führten dann aber bei einigen TeilnehmerInnen doch zu vermehrten Fehlern, wodurch es zu interessanten Ergebnissen kam. Vor allem auf den letzten Posten knapp vor dem Ziel gab es noch einige diffizile Postenstandorte, die dann auch in der Hektik vor der Staffelübergabe leicht übersehen werden konnten. Unsere „Einser-Staffel“ in der „Allgemeinen Kategorie“ mit Wolfgang SIEGERT – Brie GSCHÖPF – Franzi GLANER verpasste dabei um lächerliche 5 Sekunden den 2. Platz und holte Bronze. Die zweite Staffel in der Aufstellung Thomas FABIAN – Kathrin FABIAN - Daniel BICHL erreichte den 8. Platz. In der Kategorie „Senioren H50-“ erreichte die Staffel in der Aufstellung Reinhard SIEGERT – Herta PAMLITSCHKA – Mario SCHIEFER trotz einer fulminanten Aufholjagd von Mario nur den undankbaren 4. Platz - nur 24 Sekunden von der Bronzemedaille entfernt. Auch in der Kategorie „Nachwuchs -16“ gab es keine Medaille für den WAT, da die Staffel in der Aufstellung Ingo ACHILLES – Wanda PERNER – Konrad GESSL leider disqualifiziert wurde.

Wr./NÖ Staffelmeisterschaft / Laxenburg / 18.4.2015:

In dem gut bekannten und total flachen Laufgebiet des Laxenburger Schlossparks fand heuer die Wr. Staffelmeisterschaft statt. Der Lauf, der vom HSV Langenlebarn (Wettkampfleiter Martin FRUHWIRTH; Bahnleger Fritz FRUHWIRTH) mit Unterstützung des OLG Ströck Wien durchgeführt wurde, hatte mit einigen Problemen zu kämpfen. Einerseits war es das nicht beeinflussbare Wetter, das an diesem Tag nicht genau wusste, ob es regnen wollte oder einfach nur kalt und windig sein sollte – für einen Staffellauf keine guten Bedingungen. Andererseits waren es Probleme mit der computermäßigen Zuordnung der einzelnen Staffelteilstrecken im Auswerteprogramm, wodurch viele Staffeln als „disqualifiziert“ gewertet wurden, obwohl sie alle Teilstrecken ordnungsgemäß absolviert hatten. Eine Megaaufgabe für das Auswerteteams das alles noch rechtzeitig vor der Siegerehrung zu korrigieren, was bis auf eine Kategorie auch gelang. Auch die WAT-Mannschaft hatte im Vorfeld und dann auch direkt beim Lauf mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten zu kämpfen, fielen doch mit Franzi GLANER, Daniel BICHL, Thomas FABIAN und Thomas HACK gleich 4 Läufer in der H15- Kategorie aus (sowie noch weitere 3 in anderen Kategorien) und es musste kurzfristig eine neue Staffeleinteilung erstellt bzw. in anderen Staffeln die Reihenfolge umgestellt werden. So rückte beispielsweise Alex SRB statt Franzi in die „Einser-Staffel“ in der H15- auf – und lief dort ein sensationelles Rennen. Aber davon noch später.

Jeder der den Laxenburger Schlosspark kennt weiß, dass sich da eher großflächige Wiesen mit eher kleinräumigen Waldgebieten abwechseln, wobei die Wälder aber vielerorts einen hohen Anteil an laufbehinderten Dickichten aufweisen. Es galt daher nicht nur die richtige Routenwahl zu den vielen oft negativen Postenobjekten zu finden, sondern auch vorausschauend den Dickichten auszuweichen, womit moderate Umwege über Wege durchaus direkten Routen vorzuziehen waren. Fritz FRUHWIRTH nutzte geschickt die Geländegegebenheiten aus und man musste vor allem im ersten Teil der Strecke bei der Routenwahl aufpassen um einen querenden Wasserlauf rechtzeitig auszuweichen. Die Ergebnisse der WAT-Läufer konnten sich durchaus sehen lassen. Trotzdem wir in der H15- mit Franzi GLANER einen unserer stärksten Läufer krankheitsbedingt vorgeben mussten und er durch Alex SRB ersetzt werden musste, konnte unsere Staffel in der Aufstellung Philipp HAIDER – Alex SRB – Wolfgang SIEGERT einen deutlichen Sieg vor der NF Wien Staffel erlaufen – ein großartiges Ergebnis aller 3 Staffelläufer. Und das obwohl sie noch beim letzten Wechsel fast 4 Minuten zurück lagen. Aber Wolfgang machte mit der besten Laufzeit noch alles klar und holte sogar noch einen Vorsprung von fast 2 Minuten auf den Schlussläufer der NF Wien heraus. Ganz besonders möchte ich aber da unsere 2. Staffel in dieser Kategorie hervorheben, bestand sie doch ausschließlich aus unseren Jugendläufern Marius POIRSON – Konrad GESSL – Ingo ACHILLES, die bei ihrem ersten Antreten in der höchsten Männerkategorie (und bei ungewohnt langen Bahnen für sie) eine durchaus gute Leistung erbracht haben. Eine weitere Medaille für den WAT gab es auch in der H50-, wo unsere Staffel in der Aufstellung Thomas HUEMER – Arnulf WOLFRAM – Mario SCHIEFER die Bronzemedaille erringen konnte. Erwähnen möchte ich auch noch die Leistung unserer D15- Staffel (Sonja WLCEK – Nina GLENTZER), die stark ersatzgeschwächt antreten musste aber trotzdem den 5. Platz belegte. Eine tolle Leistung für beide Läuferinnen.

ÖM Mixed Sprint Staffel; ÖSTM/ÖM Staffel; ÖM Mitteldistanz+1.ACL / Salzburg / 1.-3.5.2015

Vom 1.bis 3.Mai wurde das erste nationale Meisterschaftswochenende gleich mit 3 Meisterschaften im Raum Hallein / Adnet ausgetragen. Der ASKÖ Henndorf Orienteering und der SSV Hallein Neualm als durchführende Vereine legten eine ganz tolle, mustergültige, bestens organisierte und sehr beeindruckende 3-Tages Veranstaltung hin, wobei sie an allen 3 Wettkampftagen mit unterschiedlichen Zielgebieten aufwarteten (und daher jedesmal die gesamte Zielorganisation neu aufbauen und einrichten mussten). Der ASKÖ Henndorf Orienteering als Hauptverantwortlicher Verein zeigte damit auf, dass er wohl zu den ganz wenigen Vereinen in Österreich gehört, die auch solch einen Großevent ohne Probleme abwickeln können. Dazu kam noch, dass an allen 3 Wettkampftagen das Wetter nicht ganz mitspielte und z.B. die ÖM Staffel bei Regen ausgetragen werden musste. Eine zusätzliche Erschwernis für den Veranstalter.

ÖM Mixed Sprint Staffel / Hallein / 1.5.2015:

Das Laufgebiet für diese zum ersten Mal als Österr. Meisterschaft ausgetragene Wettkampfform war die Altstadt von Hallein, mit ihren verwinkelten Gassen und Plätze und ihren vielen detailreichen Postenstandorten. Als Wettkampfleiter fungierte Horst MAYER und Florian ELSTNER war Bahnleger. Grundsätzlich war ja das Laufgebiet von der ÖSTM Sprint 2007 her bereits bekannt, doch stellte es auch diesmal bei dem hohen geforderten Lauftempo wieder eine Herausforderung für alle LäuferInnen dar. Dazu kam noch, dass es einen „Kartenwechsel“ gab, wobei der 2. Streckenteil auf der Rückseite der Laufkarte aufgedruckt war und somit die Karte beim Zuschauerposten „umgedreht“ werden musste. Leider war das für manche LäuferInnen nicht allzu gut erkennbar, wodurch diese die zweite Teilstrecke nicht sahen und somit gleich vom Zuschauerposten direkt ins Ziel liefen – und natürlich disqualifiziert wurden. Der Start und das Ziel waren zentral am Hauptplatz von Hallein direkt bei einem Art „Freilufttheater“ gelegen, sodass die Zuschauer das Renngeschehen sehr gut mitverfolgen konnten. Das Wetter war zwar kühl und angenehm zu laufen, aber leider fing es während dem Wettkampf zu regnen an, was ja gerade für einen Staffel-OL nicht optimal ist.

Auch bei der Österr. Meisterschaft wurde der Bewerb in Form von Vereinsstaffeln und nur in den Kategorien „Allgemeine Kategorie 17-49“, „Nachwuchs -16 Jahre“ und „Senioren 50-“ ausgetragen, wobei diesmal die Staffeln in der Allgemeinen Kategorie und in der Nachwuchskategorie jeweils aus zwei Läuferinnen und zwei Läufern in der Reihenfolge Dame / Herr / Herr / Dame und in der Seniorenkategorie aus einer Läuferin und zwei Läufern in der Reihenfolge Herr / Dame / Herr bestand. Die Starterfelder in allen 3 Kategorien waren mit 36 (Allg) / 18 (Nachw) / 19 (Sen) Staffeln sehr groß.

Wir waren nur in der Allgemeinen Kategorie und in der Senioren 50- Kategorie mit je einer Staffel angetreten, die aber beide leider disqualifiziert wurden. Schade, es wäre mehr drinnen gewesen. Dafür platzierte sich unsere Offene Staffel mit Steve PUCHEGGER – Helga TEZAREK – Alex SRB auf dem Siegerpodest ganz oben. Eine tolle Leistung.

ÖSTM/ÖM Staffel / Adnet / 2.5.2015:

Dieser Wettkampf fand in dem sehr fein strukturierten Gelände der Adneter Marmorsteinbrüche statt, die alle in einem bergigen Waldgebiet bei Adnet liegen und teilweise noch in Betrieb sind. Schon 2001 wurde in diesem Gelände mit der ÖSTM/ÖM im Langstrecken OL eine nationale Meisterschaft ausgetragen, für die sich aber dieses Gelände nicht gerade sehr eignet. Für einen Staffel- oder einen Mitteldistanz-Bewerb war es aber optimal. Für beide Läufe auf dieser Karte waren Christian BREITSCHÄDL der Wettkampfleiter und Wolfgang PÖTSCH der Bahnleger.

Nicht nur in der Nacht davor, sondern auch am Tag selbst gab es während dem Wettkampf immer wieder Regen, der das schon an und für sich durch den steinigen Untergrund und das Gras schwierige Gelände noch rutschiger machte. Vorsichtiges und dosiertes Laufen war daher angesagt. Start und Ziel befanden sich diesmal mitten im Wald bei einem der großen Marmorsteinbrüche und bildeten nicht nur für die Läufer und Zuschauer sondern auch für das anwesende ORF-Kamerateam ein tolles Ambiente. Das Laufgebiet selbst war sehr detailreich und mit vielen schwierigen Postenstandorten versehen, die sehr präzise angelaufen werden mussten um sie in dem mit vielen negativen Geländeobjekten versehenen Gebiet nicht zu verfehlen. Der obligate Zuschauerposten knapp vor dem Ziel war am oberen Rand der etwa 30 Meter hohen Steinbruchwand auf einem kleinen Hügel platziert und konnte dadurch von den wartenden LäuferInnen gut eingesehen werden.

Unter den Augen der Zuseher und den Kameras des ORF gab es sehr spannende Wettkämpfe, wobei es diesmal zwar keine Medaillen für den WAT gab, aber trotzdem einige sehr gute Platzierungen. In der Österr. Staatsmeisterschaft der Herren konnte die Staffel des WAT in der traditionellen Aufstellung Philipp HAIDER – Wolfgang SIEGERT – Franzi GLANER einen hervorragenden 5. Platz unter 24 Staffeln erlaufen, wobei Wolfgang und Franzi die auf die Sekunde gleiche Zeit liefen. Sie war damit die beste Wiener Staffel. Die zweite WAT-Staffel (Daniel BICHL – Thomas FABIAN – Thomas HACK) wurde 19. In der H40- Wertung belegte der WAT (Steve PUCHEGGER – Alex SRB – Arnulf WOLFRAM) den 10. Platz und in der H60- (Reinhard SIEGERT – Josef KAINZBAUER – Meinrad HUEMER) war es so wie im Vorjahr wieder der undankbare 4.Platz. Unsere D19- Staffel mit Kathrin FABIAN und Nina GLENTZER kam aus mir nicht bekannten Gründen leider gar nicht in die Wertung.

ÖM Mitteldistanz + 1.Austria Cup Lauf / Adnet / 3.5.2015:

Auch die Österr. Meisterschaft in der Mitteldistanz für alle Nachwuchs- und Seniorenbewerbe fand im gleichen Gebiet statt. Der Start und das Ziel lagen diesmal ziemlich weit auseinander und auch vom Wettkampfzentrum zum Start gab es einen Anmarsch von 1,1 km mit 120 Höhenmeter zu bewältigen - also aufgewärmt war dann jeder. Da fast allen das Laufgebiet ja noch vom Vortag bekannt war, konnte man diesmal das Gelände und seine Belaufbarkeit besser einschätzen. Da der Regen über Nacht nicht nachgelassen hat war der Wald nicht nur im Bereich des steinigen Untergrunds sehr rutschig, sondern auch im ansonst gut belaufbaren offenen Wald waren die vielen querliegenden Baumstämme ebenfalls eine Gefahr. Dazu kamen noch die offenen Bereiche mit einem hohen Bewuchs, wo man nicht genau wusste ob sich darunter nicht rutschige Steine oder Bäume befanden. Man musste also immer sehr vorsichtig und konzentriert laufen, durfte aber dabei in dem sehr detailreichen Gebiet nicht den Kontakt „mit der Karte“ verlieren. Trotzdem war das Laufen und Orientieren in diesem Gebiet für mich ein Genuss und ich möchte die Karte als sehr gut bezeichnen.

Auch hier gingen wir in der H21Elite mit einem 4.Platz von Wolfgang SIEGERT knapp am Podest vorbei. Es fehlten lächerliche 18 Sekunden auf den 3. Platz in der AC-Wertung. Die weiteren Platzierungen in dieser Kategorie: 10. Franzi GLANER, 22. Philipp HAIDER, 25. Daniel BICHL und 26. Thomas FABIAN. Weitere gute Platzierungen gab es durch Thomas HACK (5./H21kurz), Steve PUCHEGGER (5./H40-; 4:30 Minuten Rückstand auf den 3.Platz) und Alex SRB (9./H40-), Martin HUEMER (6./H55-; 3 Minuten Rückstand auf den 3.Platz) und Pepi KAINZBAUER (7./H65-).

ÖSTM Mitteldistanz + ÖSTM Sprint / Vorarlberg / 16.+17.5.2015:

Am 16. und 17. Mai fanden in Vorarlberg der 2. und 3. Lauf des heurigen Austria Cups unter dem Motto: “ Zwei Länder, zwei Wettkämpfe, ein Event“ – eine gemeinschaftliche OL-Veranstaltung der Nachbarn Schweiz und Österreich mit über 2.000 TeilnehmerInnen statt. Vom WAT nahmen 14 LäuferInnen an den beiden Wettkämpfen teil. Anzumerken wäre noch, dass der Unterschied zwischen den schweizer und den österr. WettkämpferInnen in allen Kategorien eklatant war. Durchschnittlich 2-3 LäuferInnen aus der Schweiz lagen noch vor dem/der besten ÖsterreicherIn. Da gibt es nicht nur national noch viel Aufholbedarf.

Österreichische Staatsmeisterschaft Mitteldistanz / 2. Austria Cup-Lauf 2015 / Laterns / 16.5.2015

Die heurige Staatsmeisterschaft über die Mitteldistanz wurde im alpinen Gelände entlang der Gapfohl-Bergbahnen der Gemeinde Laterns durchgeführt. An diesem Nachmittag präsentierte sich die Region im Bregenzerwald nach einigen Tagen mit zum Teil kräftigem Regen von ihrer sonnigen Seite. Zur Freude der Läufer konnte für das Erreichen des Starts knapp unterhalb der Baumgrenze die Seilbahn kostenlos benutzt werden und jedem war es möglich sein gewohntes Aufwärmprogramm ohne langem Anmarschweg zu absolvieren. Die Bahnen führten, sofern man nicht gerade Elite- oder ähnliche Leistungskategorien lief, größtenteils bergab in einem gut belaufbaren, mit vielen Heidelbeerstauden bespickten, fein kupierten Gelände. Viel Mühe, Kraft und Balancegefühl forderte aber der extrem nasse Boden, da die Regenfälle der vergangenen Tage so heftig waren, dass der Wald im wahrsten Sinn „übergelaufen“ war. Dementsprechend war dann das „gatschige“ Erscheinungsbild fast aller Läufer im Ziel und vereinzelt wurde sogar über Schuhverlust nach einer Fußbefreiung aus dem Schlamm geklagt. Insbesondere das Queren von Rinnen, Gräben und Kahlschlägen erwies sich an diesem Nachmittag als sehr mühevoll und kräfteraubend. Dafür war dann das abschließende Laufen über die steile Zielwiese ein Genuss und man konnte in diesem herrlichen Alpenpanorama noch einmal richtig „Gas geben“.

In der H21Elite, für die dieser Lauf die ÖSTM in der Mitteldistanz war, klassierten sich Franzi GLANER und Wolfgang SIEGERT in der österr. Meisterschaftswertung nur um 3 Sekunden getrennt auf dem ausgezeichneten 6. bzw. 7. Platz nur 4 Minuten hinter dem besten österr. Läufer. In den Ranglistenbewerben gab es in der H21Kurz einen 5. Platz durch Thomas HACK, einen 7. bzw. 8.Platz durch Steve PUCHEGGER und Alex SRB in der H40-, einen 6. bzw. 7. Platz durch Pepi KAINZBAUER und Reinhard SIEGERT in der H65-, einen sensationellen 3. sowie 5. Platz durch Günther KOCHMANN und Klaus RADIL in der H70- und einen 4. Platz von Nina GLENTZER in der D21Kurz.

Österreichische Staatsmeisterschaft Sprint / 3. Austria Cup-Lauf 2015 / Dornbirn / 17.5.2015

Die diesjährige Österreichische Staatsmeisterschaft im Sprint, zugleich 3. Austria Cup und auch Schweizer Meisterschaft fand im Stadtzentrum von Dornbirn statt. Die im Großen und Ganzen sehr gut organisierte Veranstaltung startete aber mit dem Manko, dass für das große Teilnehmerfeld zu wenige Parkplätze vorgesorgt wurden und damit zu einigem Stress zu Beginn des Events führten. Schließlich fanden aber alle einen Parkplatz, einen Platz zum Rasten rund um das Wettkampfzentrum an der Zielwiese und den Weg zu einem der drei Starts. Die Wettkampfbahnen führten durch absolut flaches, urbanes Gelände. Interessant waren dabei besonders die Passagen durch ehemalige, zu Kunst- und Kulturflächen umgestaltete Produktionsareale, die zusammen mit dem verwinkelten Stadtzentrum einen sehr schnellen Wettkampf ergaben. Da der Bahnleger zusätzlich noch viele Richtungswechsel integrierte, ergab sich – es war ja die Schweizer Elite zu Gast – ein sehr anspruchsvoller Wettkampf. Höhepunkt des Laufes war dann die intensive Arenastimmung auf der Zielrunde im zentralen Park – und das bei Kaiserwetter, ein für österreichische Verhältnisse einzigartiges Erlebnis.

Für die H21Elite war auch dieser Lauf wieder ein Staatsmeisterschaftslauf – die ÖSTM Sprint. Franzi GLANER klassierte sich am 7. Platz mit lediglich 1:04 Rückstand auf den Sieger, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Läufern oft nur im Sekundenbereich lagen – es fehlten ihm lediglich 15 Sekunden auf einen Stockerlplatz. Wolfgang SIEGERT als 13., Daniel BICHL als 24. und Fabian SAMEC als 27. waren die weiteren WAT-Läufer in dieser Kategorie. Philipp HAIDER erwischte leider beim Lauf in seiner Wahlheimat einen falschen Posten und kam daher nicht in die Wertung. Weitere gute Platzierungen in den Ranglistenbewerben gab es durch Thomas HACK (H21Kurz/2.), Nina GLENTZER (D21Kurz/6.), Alex SRB (4.) und Steve PUCHEGGER (6.; beide H40-) sowie Pepi KAINZBAUER (5.) und Reinhard SIEGERT (6.; beide H65-). Besonders erwähnen möchte ich den 2. Platz von Klaus RADIL und den 3.Platz von Günther KOCHMANN, die sich in der H70- ein internes WAT-Duell lieferten.

Wr. Akademische Meisterschaft / Donaupark / 27.5.2015

Sie fand heuer auf der ganz aktuellen Karte im Donaupark statt, die ja für die vorjährige ÖM Sprint neu aufgenommen und gezeichnet wurde. Die Meisterschaft wurde diesmal als Sprint-Bewerb ausgetragen. Für die LäuferInnen des WAT gab es schöne Erfolge. Brie GSCHÖPF wurde in der Damen Meisterschaft zweite (und holte damit Silber) und Kathrin FABIAN wurde 13. In der Herren Meisterschaft holte Wolfgang SIEGERT mit lediglich 11 Sekunden Rückstand auf den Sieger ebenfalls den zweiten Platz (Silber) vor Franzi GLANER (Bronze mit nur 6 Sekunden dahinter!!!). Thomas FABIAN als 11., Daniel BICHL als 13., Franz KRECZY als 16., Thomas HACK als 19., Nikolaus LINDENBERGER als 26. und Peter KAINZBAUER als 30. klassierte sich dahinter. In der Damen 43- Wertung wurde Sonja WLCEK sechste, Sonja ECKE-WIHAN wurde 12. und Sandra STUIBER-POIRSON wurde 14. In der Herren 43- Wertung belegte unser neues Mitglied Niko MANIKAS den für ihn sehr guten 14. Platz und ließ so manche routiniertere Läufer hinter sich. Eine hervorragende Leistung. Pepi KAINZBAUER mit einem 35. Platz und Klaus RADIL mit einem 39. Platz klassierte sich hinter ihm. Bei den Damen-Neulinge wurde Lea HILTY neunte.

In der Mannschaftswertung der Damen Meisterschaft holte Brie mit der UNI Wien 1 Mannschaft die Goldmedaille so wie in der Herren Meisterschaft Mannschaftswertung Franzi GLANER mit der TU Wien 1 Mannschaft. Daniel BICHL (Silber / UNI Wien 1) und Thomas FABIAN (Bronze / TU Wien 2) holten ebenfalls 2 Medaillen.

Wiener Nachwuchs- und Seniorenmeisterschaft + Wiener ASKÖ-Meisterschaft / Wien 14, Kolbeterberg / 13.6.2015:

In einem für schon ältere OrientierungsläuferInnen bekannten Gebiet wurden diesmal die Wr. Nachwuchs- und Seniorenmeisterschaften zusammen mit der Wr. ASKÖ-Landesmeisterschaft (die alle 2 Jahre alternativ zu der ASKÖ-Bundesmeisterschaft ausgetragen wird) abgehalten. Durchführender Verein waren diesmal die Naturfreunde Wien mit Hannes KOLAR als Wettkampfleiter und Nick DYTLEWSKI als Bahnleger. Von Altmeister Ernst BONEK wurde die Karte komplett neu überarbeitet und präsentierte sich in einem Topp Zustand. Weniger zufriedenstellend aus Läufersicht war leider das Wetter – so wie in den Tagen davor war es (für die ersten StarterInnen) heiß und schwül. Doch ab Mitte der Veranstaltung trübte es sich ein, wurde dadurch kühler und es gab dann auch sogar noch einen leichten und für alle LäuferInnen angenehmen aber kaum spürbaren Regen. Gelaufen wurde nur rund um den Kolbeterberg und zwar im Gegenuhrzeigersinn (ein kürzerer linker Fuß war da vom Vorteil), da der Kolbeterberg selbst als Biosphärenpark-Kernzone nicht belaufen werden durfte. Das heißt aber auch, dass einerseits viele der doch teilweise tiefen Wienerwaldgräben zu queren waren und andererseits die doch durchaus steilen Abhänge des Kolbeterberges ein präzises Laufen auf der Höhe forderten. Man konnte zwar bei genügend Kondition ordentlich Gas geben, aber einige Läufer hatten da sichtlich zu viel Speed und mussten dann wieder viele unnötige Höhenmeter zurück und hinauf laufen. Auch Routenwahlentscheidungen mit „über den Berg“ oder „um ihn herum“ waren durchaus laufentscheidend. Gegen Schluss hatte sich der Bahnleger noch ein paar diffizile Posten in einem zwar halboffenen, aber mit viel hohem Bewuchs versehenen Gebiet ausgesucht, wo einzelne Posten, auch wenn man fast daneben stand, nur schwer zu finden waren. Später startende LäuferInnen waren da insofern vom Vorteil, weil sie schon deutliche „Trämlis“ hatten, denen (für sie richtigen) sie nur folgen mussten.

Für unsere LäuferInnen waren es durchaus erfolgreiche Meisterschaftsläufe. So konnten wir in der D35- durch Brie GSCHÖPF (mit einem Vorsprung von 11 Minuten), in der D55- durch Herta PAMLITSCHKA (Vorsprung 16 Minuten) und in der H55- durch Martin HUEMER (Vorsprung 17 Minuten) deutliche Siege heraus laufen. Weitere Medaillen gab es durch Tom BALLIK (H35-; Silber), Arnulf WOLFRAM (H55-; Bronze), Meinrad HUEMER (H60-; Silber), Pepi KAINZBAUER (H65-; Silber), Reinhard SIEGERT (H65-; Bronze) und Günther KOCHMANN (H70-; Bronze). Konrad GESSL (H-14), Alexander HARING (H35-), Alex SRB (H40-), Mario SCHIEFER (H50-) und Klaus RADIL (H70-) belegten den undankbaren 4. Platz, oft nur wenige Sekunden von einem Stockerlplatz entfernt. Besonders möchte ich aber da die Leistung von Konrad in der H13-14 hervorheben, der sich lediglich mit einem Rückstand von 40 Sekunden auf den dritten Platz mitten in der Elite seiner Kategorie platzieren und damit auch eindeutig stärkere Läufer hinter sich lassen konnte. Weniger gut ging es da Marius POIRSON und Ingo ACHILLES, die mit den doch schwierigen Laufverhältnissen diesmal nicht so gut zurecht kamen und die Plätze 6 und 7 belegten. In den Rahmenbewerben wurde Sandra STUIBER-POIRSON bei den Neulingen zweite und Nina GLENTZER in der Offenen Kategorie dritte.

In der Wr. ASKÖ Wertung gab es Gold durch Brie (D35-), Wolfgang SIEGERT (H19-) und Pepi (H65-) sowie Silber durch Daniel BICHL (H19-) und Martin (H55-) und Bronze durch Kathrin FABIAN (D19-), Thomas HACK (H19-), Meinrad (H55-) und Reinhard (H65-).

4.Austria Cup Lauf; ÖM Nachwuchs-+Senioren+5.ACL / Bad Waltersdorf / 20.+21.6.2015

Nach den beiden Großevents Anfang Mai in Salzburg und Mitte Mai in Vorarlberg, stand mit dem 4. Austria Cup Lauf und der ÖM Nachwuchs- und Senioren (zugleich 5.ACL) vom 20./21. Juni das dritte große nationale OL-Wochenende am Programm. Mit insgesamt 4 Veranstaltungen an 3 Tagen, konnten sich LäuferInnen, die vom OL nie genug bekommen können, so richtig austoben. Die Veranstaltungen wurden im Rahmen des Thermenland Open (Alpe Adria Orienteering Cup; AAOC) ausgetragen, das diesmal vom OC Fürstenfeld bestens organisiert und makellos durchgeführt wurde. Das TLO – so die Kurzbezeichnung - ist ein jährlich stattfindender Mehrtage OL, der abwechselnd in Slowenien, Italien, Österreich und Kroatien ausgetragen wird und an dem Vereine aus Österreich (Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Burgenland), Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn, Schweiz und auch Bayern teilnehmen. Begonnen hat das heurige TLO bereits am Freitag den 19.6. / nachmittags mit einem Staffellauf im Buchwald bei Fürstenfeld (AAOC-Relay 2015), an dem aber nur Länder bzw. Regionen Teams aus den o.a. Bereichen teilnehmen konnten. Die Einzelveranstaltungen begannen erst am 20. Juni mit dem 4. Austria Cup Lauf.

4. Austria Cup Lauf / Bad Waltersdorf / 20.6.2015 - Nachmittag:

Der 4. Austria Cup Lauf wurde als Mitteldistanz Bewerb ausgetragen. Wettkampfleiter war bei allen 4 Events Joachim FRIESSNIG ein bekannt guter OLer und als Bahnleger stellten sich hier Karin und Matthias LEONHARDT zur Verfügung. Das Laufgebiet war der schon aus 2006 bekannte „Hofwald“ bei Bad Waltersdorf, der sich als ein sehr detailreicher Mischwald mit vielen feinen Geländedetails und Gräben und auch einiges an Höhenmeter auszeichnet. Mit 2,2 km gab es einen ziemlich langen Anmarschweg. Der Lauf zählte auch als World Ranking Event (WRE). Auch diesmal spielte das Wetter nicht ganz mit und es gab während dem Wettkampf sogar einen Hagel, wodurch sich für die einzelnen LäuferInnen unterschiedliche Wettkampfbedingungen ergaben. Wolfgang SIEGERT in der H21Elite erwischte dieser Hagel besonders schwer. Nicht nur, dass es im Wald plötzlich dunkel wurde und er damit die Geländedetails auf der Laufkarte nicht mehr so gut lesen konnte, so beschmutzte er seine Laufkarte bei einem Sturz so stark, sodass er einige Postenstandorte faktisch nicht mehr genau erkennen konnte. Trotz dieses Missgeschicks erreichte er aber den unter diesen Verhältnissen sehr guten 10. Platz, mit nur 2:45 Minuten Rückstand auf den Sieger. Bester WAT-Läufer war diesmal Franzi GLANER, der mit nur 1:17 Minuten Rückstand den 6. Rang belegte und damit starke Nationalkaderläufer wie MERL, LANG, SULZ, GREMMEL und SCHIEL hinter sich lassen konnte. Gute Platzierungen in der Austria Cup Wertung gab es auch durch Thomas FABIAN in der H21Lang (4.), Thomas HACK (H21Kurz/6.), Alex SRB (H40-/7.), Steve PUCHEGGER (H40-/9.), Tom BALLIK (H40-/10.), Arnulf WOLFRAM (H55-/10.), Reinhard SIEGERT (H65-/8.), Kathrin FABIAN (D21Kurz/7.), Nina GLENTZER (D21Kurz/10.), Brie GSCHÖPF (Offen Lang/4.) und Lilli KRAIL (Offen Kurz/7.).

Bgld/Steir. Sprint MS / Fürstenfeld / 19.6.2015 – Abend:

Am Abend gab es dann die Bgld/Steir. Sprint Meisterschaft im Ortskern von Fürstenfeld. Gerald MAYRHOFER als Bahnleger nutzte geschickt das Ortsstraßennetz mit den darinnen liegenden Grünflächen aus und stellte durch lange Postenabstände diffizile Routenwahlaufgaben. Man musste schon genau die Karte lesen (und auch erkennen) um die richtige und schnellste Route zu finden. Auch 9 WAT-Läufer und 2 WAT-Läuferinnen stellten sich – außer Konkurrenz - der Herausforderung (oder sollte ich sagen: die waren an diesem Tag noch nicht ausgelastet?), wobei Franz KRECZY in der H15-54 Stmk mit dem 17. Rang in 18:25 min und Franzi GLANER in der H15- Bgld mit dem 2. Rang (13:42 min) das beste Ergebnis erliefen. Entgegen der Erwartung, waren trotz gleicher km-Angabe die Strecken der burgenländischen und der steirischen nicht ident, sodass die Zeiten dieser beiden Läufer nicht ganz verglichen werden können.

ÖM Nachwuchs- und Senioren + 5.ACL / Bad Waltersdorf / 21.6.2015:

Am Sonntag stand dann mit der ÖM Nachwuchs- und Senioren der vierte Wettkampf am Programm, der als Langdistanzbewerb ausgetragen wurde. Gelaufen wurde auf der Karte „Hohenbrugg“. Es war also ein anderes Laufgebiet als am Vortag, wobei aber das Verhältnis Bahnlänge:Steigung trotz viel längerer Routen diesmal wesentlich günstiger als am Vortag war. Der Wald selbst war wieder ein Mischwald mit vielen Geländedetail und teilweise schwer erkennbaren Wegen und mit auch teilweise – na sagen wir es einmal ganz vorsichtig – vom Bahnleger Thomas KREJCI „gefinkelt“ gesetzte Posten. Ansonsten war er gut belaufbar und wer in „guter Kondition“ war und nur wenige bis keine Fehler machte (was nicht allzu schwierig war) konnte ganz vorne landen. Nur gegen Schluss gab es noch ein sehr detailreiches und kleinräumiges Grabengebiet, in dem man die Posten genau und präzise anlaufen musste oder man wählte eine taktisch geschickte Route mit einer klaren Leitlinie zum Posten – über die „verkehrte Seite“. Mit welchem Einsatz manche WAT-OLer an den Start gingen sah man an Tom BALLIK, der sich beim Lauf am linken Fuß verletzte und sogar im Spital in Hartberg genäht werden musste.

Für den WAT gab es diesmal 2 österr. Medaillen, die beide auf das Konto unserer Senioren-Damen gingen: Gold für Brie GSCHÖPF in der D35- (mit einem riesen Vorsprung von 13:41 min auf die Zweitplatzierte) und Silber an Herta PAMLITSCHKA in der D55-, die um lächerliche 4 Sekunden!!!! die Goldene verfehlte (laut ihrer Angabe hat sie die beim vorletzten Posten verloren, als sie den Posten von der verkehrten Seite anlief; ich aber sage: 4 Sekunden kann man (frau) bei einer Laufzeit von 52:22 min überall verlieren). Jedenfalls eine tolle Leistung unserer beiden Damen, zu der wir alle recht herzlich gratulieren. Weitere bemerkenswerte Leistungen in den Meisterschaftskategorien gab es in der H40- durch Steve PUCHEGGER (7.Platz), Alex SRB (8.), Tom BALLIK (10.) und Martin MARKSTEINER (13.; trotz Verletzung), in der H55- durch Martin HUEMER (6.) und Thomas HUEMER (10.), in der H60- durch Meinrad HUEMER (9.), in der H65- durch Reinhard SIEGERT (10.) sowie in der Austria Cup Wertung in der H21Lang durch Thomas FABIAN (2.), in der H21Kurz durch Thomas HACK (4.) und i​n der D21Kurz durch Kathrin FABIAN (5.). Lilli KRAIL wurde in der Open Short vierte.

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