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WAT Vereinsmeisterschaft 2018


Am Samstag den 23.6.2018 fand als Höhepunkt der Sommersaison zum 42. Mal die alljährliche WAT-Vereinsmeisterschaft statt. Von 0 bis 76 kamen alle zusammen um sich im technisch anspruchsvollen Gebiet des Maleitenberg zu messen. Dieses Jahr gab es nicht nur eine Damen und Herren bis 12 in der Simon Ballik und Kiara-Sophie Piskorz siegten, sondern auch eine Herren 75-. Welcher Verein kann sonst so ein Spektrum aufweisen.

Valentin und Angelika schafften es in dem sehr technischen Gebiet für alle würdige Meisterschaftsbahnen für diesen Jahreshöhepunkt zu legen.

So fanden auch über 50 WATler an einem für Samstagsläufe ungewöhnlichen Vormittag am Sportplatz Wöllersdorf ein. Für Routinees ein bekanntes Gebiet könnte man meinen. Trügerisch ist dann oft die aufkommende Sicherheit ein Gebiet eh schon zu kennen. Der niedrige und teils buschige Föhrenwald erschwerte das Fortkommen die Sicht und benebelte so manchen zu unerwartet großen Suchaktionen.

Staunt man oft bei regionalen wie nationalen OLs über die mäßige und wenig durchdachte Bahnlegung, so waren alle Bahnen von A-D gut durchdacht und von hohem technischem Anspruch. Vermeintlich leichte Posten oder Routen wurden zur langen Odyssee im diffusen Terrain.

Nur wenige meisterten alle Posten ohne Schwierigkeiten. Trotzdem hatten nur 3 Teilnehmer fehlende Stempel im Ziel zu verzeichnen. Dies zeigt wohl den Kampfgeist und das technische Können der Vereinsmitglieder. Dieses wurde ja nicht zuletzt durch die jährlichen Vereinstrainingslager auf für Österreich untypisch hohe Niveaus gehoben.

Am Ende gab es viele bekannte, jedoch auch einige neue Sieger und Platzierte. Als besonders epischer Lauf erwies sich unerwartet die Herren 35, wo sich am Ende fast schon Sekundenentscheidungen abspielten um schließlich mit 1:43:37 einen Sieger zu küren. Hier sind jedoch alle Sieger, da allen das Durchhaltevermögen und der Wille gemein war.

In den Herrenklassen typisch und auch hier wieder praktiziert sind die dynamischen Alterseinstufungen, wo sich über Jahre auf- oder abgebaute Lebensjahre rasch hin und her verschieben. Dies führte auch diesmal zu überraschenden Ergebnissen in der einen oder anderen Seniorenklasse.

Die höchste Anerkennung gebührt aber trotz allem sicher unserem Nachwuchs, wo sich viele mit nur wenig Wald-OL Erfahrung abseits vom Wiener Bauten Schulcup tapfer durch die Wildnis kämpften. Der geringe technische Abschlag von den Meisterklassen zu den Jugendlichen verursachte durchaus prägende Erlebnisse bei unseren Nachwuchsstars. Namentlich sollen hier Simon, Kiara-Sophie, Jonathan, Jacopo und Magdalena besonders gewürdigt werden.

Nach geschlagenem Wettkampf gab es wie jedes Jahr wieder wundervoll handgespritzt original WAT Medaillen von Meinrad. Diese Besonderheit hat sogar weit über die Vereinsgrenzen Bekanntheit, sodass Angelika als Organisatorin ihre persönliche Medaille erhielt.

Direkt nach (und manche schon vor) dem Wettkampf stärkten sich alle an dem wunderbar improvisierten aber guten Buffet. Viele brachten dank einer kurzfristigen Idee von Franzi und Nina diverses mit und kompensierten damit mehr als ausreichend die fehlende sonstige gastronomische Stärkungsmöglichkeit vor Ort.

Dank selbst organisierter Auswertung und Nina als Fotografin gibt es nun auch im Anschluss alles was man von einem Top Wettkampf erwartet.

Wir freuen uns schon auf die 43. Auflage im kommenden Jahr an noch unbekannter Stelle.

Hier noch ein paar Impressionen, die komplette Fotogalerie gibt es unter diesem LINK

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