WMOC aus der Sicht eines Rookies

Mitte August 2016 in Estland. Die Altstadt Tallinn´s ist geprägt von bunten OL-Shirts aus aller Welt. Grund dafür ist die Senioren-WM mit mehr als 3000 Teilnehmern, die hier heuer stattfindet. Die olympiareife Eröffnung wird in den Song-Festival-Grounds ausgetragen. Mitten in der kleinen Abordnung Österreichs gehe auch ich mit und wir spazieren Fahne schwenkend ins Stadion, wo wir lernen, dass Esten gerne singen und fast endlos tanzen können … Tags darauf findet im wunderschönen Kadriorg-Park die Sprint-Qualifikation statt. Faszinierend finde ich, dass während des sechs minütigen Startprozederes kein Wort gesprochen wird, man könnte eine Stecknadel fallen hören. Meine aufkommende Nervosität

Orienteering Online Cup 2016

Nachdem Franzi schon vor einigen Jahren von dieser Veranstaltung geschwärmt hat und sie diesmal auch im Dreiländereck Italien – Österreich – Slowenien stattfand, haben sich heuer wieder einige Vereinsmitglieder zur Teilnahme entschlossen. Das waren mit mir auch: Ingo, Konrad und Marius mit ihren Müttern Sonja und Sandra, Herta, Ernst und Christina, Pepi, Peter und Lea, Reinhard, Steve sowie Thomas H., Alex und Daniel, wobei die drei letzten sich zur orientierungslauftechnischen Verschärfung jeweils in ihrer Ultimate-Kategorie angemeldet haben, wo nur auf reduzierten Karten gelaufen wurde. Die Karten waren aber auch für die „normalen“ Kategorien ol-technisch herausfordernd und da auch das Wet

Ich werde es nie lernen... oder doch?

In der letzten Juli-Woche fand der OO-Cup 2016 statt – diesmal erstmals staatenübergreifend in Österreich, Italien und Slowenien. Als Begleitperson der „WAT-Jugend“ Marius, Ingo und Konrad nutzte ich noch die Chance, drei Tage vor dem Beginn bei – von den Naturfreunden Villach (danke, Karin Irk!) – organisierten Trainingsläufen die Kärntner Wälder kennen zu lernen. Das war vielleicht der Grund, warum ich den ersten der fünf Läufe auf der neu gezeichneten „Graschelitzen“-Karte nahe dem Warmbad Villach nicht ganz so schwierig fand. Meine Strecke war sehr abwechslungsreich: Sie führte von offenem, leicht kupiertem Wald an steile Ufer bis in Hügellandschaften mit Felsen und Dolinen. Selbst bei k

Ultralang + Staatsmeisterschaft Sprint 2016

3. September 2016: 5. Austria Cup Ultralang Austragungsort des 5. Austria Cups waren die Wälder um Eisenberg. Wie schon des Öfteren bei Ultralangdistanzen gab es einen Massenstart (immer ca. drei Kategorien pro Massenstart), was die Sache sehr spannend machte. Es galt für die lange Strecke ein gutes Tempo zu finden aber dennoch die Gegner nicht aus den Augen zu verlieren, was spätestens nach den ersten Loops schwierig wurde. Obwohl die Streckenlängen wahrlich ultralang waren (H21-Lang 15km + 450HM, H16Elite 8,1km +220HM) konnte man im gut zu belaufenden Wald und Routen mit hohem Weganteil, richtig Gas geben. Orientierungstechnisch gibt die Karte verglichen mit anderen Gebieten nicht so viel

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